DER MARKT

Das Lancashire Verfahren ermöglichte die Herstellung von weichem Eisen mit sehr niedrigem Kohlenstoff-Gehalt. Die Kombination von schweren Nose Hammer und den hohen Temperaturen im Heizofen reduzierte den Schlacken-Gehalt auf ein Minimum. Das Lancashire Schmiedeeisen war von sehr hoher Qualität und das Produkt, die Eisenstäbe, wurden in die ganze Welt verkauft. Der größte Anteil allerdings wurde nach Sheffield in England für die Produktion von Werkzeugen und Eisenwaren geliefert. Selbst 1958 als die Produktion eingestellt wurden gab es noch Interesse an den Eisenstäben aus Karmansbo. Die Hauptgründe für den Produktionsstopp lagen in der Knappheit von sowohl Roheisen aus holzkohlebetriebenen Hochöfen, als auch von Menschen, die dazu bereit waren, dieser harten Arbeit nachzugehen.